| Hauptseite > Publikationsdatenbank > Wärmewende in Privathaushalten - die Rolle verschiedener Perspektiven, Handlungsmöglichkeiten und Präferenzen bei dem Umstieg auf eine nachhaltige Wärmeversorgung |
| Abstract | FZJ-2026-02439 |
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2026
Abstract: Maßnahmen bei der Umsetzung der Wärmewende führen zu Veränderungen und Kosten, die auch von Bürger:innen in Privathaushalten mitgetragen werden müssen. Ein Gelingen der Wärme-wende hängt daher auch maßgeblich von der Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung ab. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt „Graswurzelbewegung bei der Energiewende – Die Rolle von Extremereignissen für die gesellschaftliche Akzeptanz nachhaltiger Wärmeversorgung (ExtrA)“ untersucht neben der Rolle von Extremereignissen auch andere Ein-flussfaktoren, die sich hemmend oder begünstigend auf den Umstieg auf eine nachhaltige Wär-meversorgung in Privathaushalten auswirken können. Hierbei werden auch die verschiedenen Perspektiven von Eigentümer:innen und Mieter:innen berücksichtigt, die mit unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten, Präferenzen und Bedürfnissen einhergehen können. Wissenschaftler:innen des Forschungszentrums Jülich, der Technischen Universität Bergakade-mie Freiberg, des Helmholtz-Zentrums Hereon/Climate Service Centers Germany und der Fach-hochschule Aachen nutzen hierfür in einem interdisziplinären Projekt-Team verschiedene aufei-nander aufbauende und ineinandergreifende qualitative und quantitative Methoden. Das For-schungszentrum Jülich hat im Jahr 2024 und 2025 jeweils eine großangelegte, quantitative Umfra-gestudie inklusive eines integrierten Discrete-Choice-Experiments durchgeführt. Die Ergebnisse ermöglichen neben der Analyse etwaiger Einflussfaktoren (z. B. Betroffenheit von Extremereignis-sen, Einstellung zur Wärmewende, Haushaltseinkommen) auch eine explizite Unterscheidung der Sichtweisen und Präferenzen von Eigentümer:innen und Mieter:innen sowie die Untersuchung von Veränderungen im Zeitverlauf. In dem von uns angebotenen Workshop erfolgt eine interaktive Einführung in die verwendete DCE-Methode und zentrale Befunde aus den beiden quantitativen Umfragestudien des ExtrA-Projekts werden vorgestellt. Daran anschließend soll eine moderierte Diskussion mit den Workshopteil-nehmer:innen über die Ergebnisse und anschlussfähige Folgefragestellungen erfolgen. Hierbei soll es u. a. um die Handlungsmöglichkeiten, Bedürfnisse und Präferenzen verschiedener Ak-teursgruppen in Bezug auf die Wärmeversorgung in Privathaushalten (z. B. Mieter:innen, Eigentü-mer:innen, Vermieter:innen) sowie um Aspekte einer zielgruppengerechten Ansprache gehen.
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