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Übersicht
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| Neutronenstreuung |
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Neutronen sind neutrale Teilchen , die zusammen mit den Protonen die Bausteine der Atomkerne sind. Ihre Masse ist geringfügig grösser als die des Protons. Freie Neutronen zerfallen mit einer Halbwertszeit von ca. 15 min. Die von der Quantenmechanik beschriebene Welle-Teilchen Dualität besagt, dass sich Neutronen wie Materiewellen verhalten. Die Wellenlänge thermischer Neutronen liegt im Bereich von Atomabständen in kondensierter Materie (Kristalle, Flüssigkeiten). Da
Neutronen neutral sind dringen sie tief in Materie ein, sie werden hauptsächlich
von den Atomkernen gestreut. Somit lassen sich Anordnung und Bewegungsfomen
der Atom(kern)e in einem geeigneten Streuexperiment bestimmen. Ein besonderer
Vorteil dabei ist, dass viele Elemente mehrere stabile Isotope haben,
die chemisch gleich sind, jedoch teilweise sehr verschiedene Streukraft
für Neutronen haben. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang
die drastisch verschiedene Streuung von Wasserstoff (H) und Deuterium
(D). Damit lassen sich in organisch chemischen Proben molekulare Teilsysteme
regelrecht anfärben.
Neutronen
für Forschungszwecke werden durch Forschungsreaktoren (FRJ2) oder
Spallationsquellen (
Der
Schwerpunkt der
Dazu
bedarf es der Kombination von synthetischer Chemie (Herstellung
der teilmarkierten Substanzen mit definierter Architektur in unserem Chemielabor)
mit geeigneten Neutronenstreumethoden
Ebenfalls
ist die Weiterentwicklung der Neutroneninstrumentierung für
Forschungsreaktoren und zukünftige Spallationsquellen eine genuine
Aufgabe des Instituts für Neutronenstreuung. Es finden sowohl Instrumententwicklungen
für den neuen Münchner Reaktor (
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Forschungszentrum Jülich D-52425 Jülich |
Institut Neutronenstreuung (INS) |
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Impressum |
05.08.2003 |