| Hauptseite > Publikationsdatenbank > Seminar Entsorgung radioaktiver Abfälle : Jülich, 14. und 15. Juni 1988 |
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2000
Kernforschungsanlage Jülich GmbH Zentralbibliothek, Verlag
Jülich
Report No.: Juel-Conf-0065
Abstract: Die Diskussion um die Entsorgung radioaktiver Abfälle hat im letzten Jahr durch Verfehlungen einiger Verantwortlicher und das Sehachtunglück in Gorleben neuen Zündstoff erhalten. Die Untersuchungen zum Sehachtunglück sind weitgehend abgeschlossen. Aus dem sogenannten Atommüllskandal der Hanauer Betriebe zogen Industrie und Ministerien Konsequenzen. Die Firma Transnuklear wird aufgelöst und die Firma Nukem wird die Herstellung von Brennelementen aufgeben. Gleichzeitig erfolgt eine tiefgreifende Umstrukturierung des gesamten Teilbereiches Transporte und Behandlung radioaktiver Abfälle. Diesen Änderungen im Industriebereich soll durch Schaftung eines Bundesamtes für Strahlenschutz auch eine Umorganisation der behördlichen Seite folgen. Neben diesen strukturellen Änderungen sollen die vom Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit erlassenen Richtlinien zum Transport und Entsorgung schwach- und mittelaktiver Abfälle ein geordnetes Abfallmanagement sicherstellen. Vor diesem Hintergrund und zur sachgerechten Information ihrer Mitglieder und interessierten Fachleuten hat die KTG-Fachgruppe "Chemie und Entsorgung" kurzfristig am 14./15. Juni in Jülich ein Seminar mit dieser Thematik durchgeführt. Dankenswerterweise waren alle angesprochenen Referenten spontan bereit über ihren Fachbereich vorzutragen. Der vorliegende Tagungsband ist eine Manuskriptsammlung der gehaltenen Vorträge.
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