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@BOOK{Fischer:811953,
key = {811953},
editor = {Fischer, Wolfgang and Karger, Cornelia R. and Wendland,
Frank},
title = {{W}asser: {N}achhaltige {G}ewinnung und {V}erwendung eines
lebenswichtigen {R}ohstoffs},
volume = {16},
address = {Jülich},
publisher = {Forschungszentrum Jülich GmbH Zentralbibliothek, Verlag},
reportid = {FZJ-2016-04263},
isbn = {3-89336-182-0},
series = {Konferenzen des Forschungszentrums Jülich},
pages = {X, 304 S.},
year = {1996},
abstract = {Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Der Mensch selbst
besteht zu zwei Dritteln aus Wasser, er kann einige Wochen
ohne bleibende Schaden hungern, aber ohne Wasser überlebt
er nur wenige Tage. Wasser ist das $\textit{Lebensmittel}$
für die Menschen, $\textit{die Ressource}$ für die
Landwirtschaft und ein $\textit{wesentlicher Rohstoff}$ für
die Industrie. Für diese vielfach genutzte Ressource gibt
es in wesentlichen Funktionen keinen Ersatz. Wasser ist aber
auch ein eigenständiger $\textit{Lebensraum}$, der durch
den Menschen in vielfältiger Weise genutzt wird, etwa für
Fischerei oder als Erholungsraum. Wasser in ausreichender
Menge und guter Qualität ist also eine unabdingbare
Grundlage für das Leben und das Wirtschaften der Menschen.
Übermäßiger Verbrauch und Verschmutzung des Wassers aber
bedrohen die Verfügbarkeit und die Güte des Wassers. Zwar
sind die Regionen der Erde davon unterschiedlich betroffen,
aber es gibt universelle, an allen Stellen des Globus zu
beobachtende Probleme. Dazu zählen die Verschmutzung der
Wasservorräte durch Schadstoffe (z.B, aus der
Landwirtschaft), ihre Vergeudung (durch übermaßigen
Verbrauch, durch Mängel in der Infrastruktur), durch
wachsende Nachfrage (z.B. als Folge der
Bevölkerungszunahme) und - potentiell - durch eine
Veminderung der Verfügbarkeit von Wasser (durch
Klimaänderungen). Freilich sind diese Lastfaktoren in den
Regionen des Globus unterschiedlich stark ausgeprägt und
das Angebot an Oberflächen- und Grundwasser ist sehr
verschieden. Wasserprobleme sind deshalb regionale, nicht
selten auch lokale Probleme, die auch auf dieser Ebene zu
lösen sind. Insbesondere die Verschmutzung von Gewässern
ist auch in der Europäischen Union ein Problem. Wie die
EU-Kommission 1992 in einem umfassenden Bericht über die
Umweltsituation in der Gemeinschaft feststellt, hat sich
trotz einiger Anstrengungen in den letzten zwanzig Jahren
der Zustand der Wasserressourcen nicht verbessert. Die
Entwicklung in den EU-Regionen ist unterschiedlich, und
Deutschland gehört zu den Ländern mit eher positiver
Tendenz.Aber es gibt mehr Beispiele für eine
Verschlechterung denn für eine Verbesserung der Situation.
Zu den Problemen, die erst neuerdings verstärkt in den
Blick geraten, gehört die Belastung des Grundwassers mit
Schadstoffen, insbesondere aus der Landwirtschaft oder durch
Einträge als Folge anderer Immissionen. Aber auch
Oberflächengewasser werden durch Schad- und insbesondere
durch Nährstoffe belastet, so daß ihre Nutzbarkeit für
Zwecke des unmittelbaren Verbrauchs oder industrielle Zwecke
leidet. Die Belastung der Küstengewässer führt zu
Einbußen in der Fischwirtschaft und dem Tourismus.
Schließlich dürfen nicht die negativen Folgen für die
vielfältigen Ökosysteme übersehen werden, die auf
sauberes Süß- und Salzwasser angewiesen sind. Der
wissenschaftliche Kenntnisstand über Ursachen und Folgen
der (regionalen) Wasserprobleme sowie über
Lösungsmöglichkeiten ist relativ hoch. Dennoch finden
diese Erkenntnisse nur begrenzten Eingang in die Praxis,
weil vor allem die politischen, ökonomischen und [...]},
cin = {PRE-2000},
cid = {I:(DE-Juel1)PRE2000-20140101},
pnm = {899 - ohne Topic (POF3-899)},
pid = {G:(DE-HGF)POF3-899},
typ = {PUB:(DE-HGF)3},
url = {https://juser.fz-juelich.de/record/811953},
}