Home > Publications database > Radiosynthese von [18F]FS-DPA mittels SuFEx-Clickchemie und präklinische Evaluation im Schlaganfallmodell |
Conference Presentation (After Call) | FZJ-2024-04017 |
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2022
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Please use a persistent id in citations: doi:10.1055/s-0042-1745967
Abstract: Ziel/Aim Kürzlich wurde über eine neue Radiofluorierungsmethode, die übereinen ultraschnellen 18F/19F Isotopenaustausch an Arylfluorsulfaten (SuFEx-Clickchemie) verläuft, berichtet. Ziel dieser Arbeit war es, diese Methode zurHerstellung von [18F]FS-DPA ([18F]1), einem [18F]fluorsulfurylierten Analogondes etablierten TSPO Liganden [18F]DPA-714 ([18F]2), einzusetzen. Anschließendsollte [18F]1 bezüglich seiner Eignung zur Visualisierung neuroinflammatorischerProzesse im Tiermodell mit [18F]2 verglichen werden.Methodik/Methods 1 (15 μg) wurde für 2 min bei 40 °C in MeCN radiofluoriertund mittels Festphasenextraktion gereinigt. Für die präklinische Evaluierungwurden adulte Sprague Dawley-Ratten einer Okklusion der anterioren Zerebralarterie(ACA) unterzogen, um eine persistierende Neuroinflammation zuinduzieren. Nach 24 h wurden die betroffenen Hirnregionen durch ein MRTermittelt und 4 Wochen später mit den beiden TSPO-Liganden ([18F]2 (0–30min p.i.) und [18F]1 (0–120 min p.i.)) im μPET (Siemens Focus 220) untersucht.Ergebnisse/Results [18F]1 wurde mit einer Aktivitätsausbeute von 42 ± 3 %(n = 3) und > 99 % radiochemischer Reinheit innerhalb von 25 min produziert.Beide Tracer zeigten eine eindeutige Abgrenzung des Bereichs der ACA vomumliegenden Gewebe bei einem maximalen SUVbw von 257 ± 43 für [18F]2 und412 ± 82 für [18F]1 (0–30 min p.a.). Nach 2 h betrug der SUVbw für [18F]1 weiterhin260 ± 53. Das Signal-zu-Rausch-Verhältnis betrug 3.6 ± 1.3 für [18F]2 bzw.3.1 ± 0.5 für [18F]1 (0–30 min p.i.) und stieg auf 3.8 ± 0.7 (90–120 min p.i.). Fürbeide Tracer wurde eine langsame in vivo Defluorierung von vergleichbaremAusmaß beobachtet.Schlussfolgerungen/Conclusions [18F]FS-DPA ist damit ein vielversprechenderKandidat für die PET-basierte Visualisierung neuroinflammatorischerProzesse. Die einfache und effiziente Herstellung des Tracers in Verbindungmit seinen sehr guten Bildgebungseigenschaften machen ihn zu einem ausgezeichnetenKandidaten für weitere präklinische und möglicherweise klinischeStudien.
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