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| Book | PreJuSER-136076 |
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2002
Forschungszentrum Jülich GmbH Zentralbibliothek, Verlag
Jülich
ISBN: 3-89336-317-3
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Abstract: Das Ziel des vorliegenden Berichts ist die Darstellung der Forschungsförderung im Bereich nichtnuklearer Energietechniken in Deutschland. Es wird untersucht, welche Rolle die jeweiligen Techniken oder Verfahren in einer zukünftigen Energieversorgung spielen bzw. in welchem Umfang sie zum Erreichen energiepolitischer Zielsetzungen beitragen können. Zu diesem Zweck hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart (IER), das Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (FliG-ISI) und die Programmgruppe für Systemforschung und technologische Entwicklung des Forschungszentrums Jülich (STE) mit den Analysen betraut. Die Untersuchungen wurden fachlich begleitet vom Projektträger Jülich (PTJ). Die Förderschwerpunkte werden im Hinblick auf ihre Energieeinspar- und CO$_{2}$-Reduktionspotenziale, Marktpotenziale und technische Forschungs- und Entwicklungserfolge im Zeitfenster von 2000 bis 2020 analysiert und mit einer, gemäß PROGNOS/EWI (1999) angenommenen Referenzentwicklung verglichen. Für die Auswahl der in Zukunft zum Einsatz kommenden Techniken sind zwei Extremvarianten denkbar. Konservativ gesehen, werden sie mindestens den heute verfügbaren besten Stand haben. Diese Alternative dient als Vergleichsbasis. Im Gegensatz dazu kann aber auch angenommen werden, dass - unter besonderer Berücksichtigung individueller Markteinführungsstrategien - die heute noch in der Forschung befindlichen hochinnovativen Techniken sukzessiv eingesetzt werden. Sie zeichnen sich in der Regel durch eine, im Vergleich zum heutigen Stand der Technik, bessere Effizienz oder, wie z.B. erneuerbare Energien, durch ihre C02-freie Energiebereitstellung aus. Die reale Entwicklung wird vermutlich zwischen beiden Szenarien liegen, wobei die Nähe zur einen oder anderen Tendenz maßgeblich - aber natürlich nicht ausschließlich - davon abhängt, inwieweit Forschung und Entwicklung weiterhin stattfindet und welche Ziele und Prioritäten die entsprechenden Förderprogramme verfolgen. Der autonome Fortschritt, d.h. die unabhängig von der Forschungsförderung stattfindende Weiterentwicklung von Techniken, wird in der vorliegenden Betrachtung nicht berücksichtigt, da er die Prioritätensetzung innerhalb des Forschungsprogramms nicht unmittelbar beeinflusst. Darüber hinaus würde die Unsicherheit der Analysen durch die Einführung weiterer Parameter deutlich erhöht. Dies gilt auch für den Energieeinsatz zur Produktion der Techniken, der unberücksichtigt bleibt. Die vorliegende Analyse beschränkt sich auf die großen FuE-Linien mit starkem Anwendungsbezug. Kleinere Förderaktivitäten mit hochinnovativem Charakter - [...]
Keyword(s): energy research ; nonnuclear energy
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