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Klonierung und Charakterisierung der Promotorregion eines Dopamin D1-Rezeptorgens aus Drosophila melanogaster



1999
Forschungszentrum, Zentralbibliothek Jülich

Jülich : Forschungszentrum, Zentralbibliothek, Berichte des Forschungszentrums Jülich 3665, VI, 103 S. () = Zugl.: Köln, Univ., Diss., 1999

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Report No.: Juel-3665

Abstract: Aile Lebewesen sind einer sich standig andernden Umwelt ausgesetzt. Das Uberleben eines Organismus hangt deshalb besonders von seiner Fahigkcit ab, auf Umweltreize oder -signale reagieren zu konnen, Extrazellulare Signale werden von spezifischen Rezeptoren auf der Zelloberflache aufgenommen und bewirken biochemische und morphologische Reaktionen der Zelle. Die Umsetzung extrazellularer Informationen in intrazellulare Signale wird als Signaltransduktion bezeichnet. Bei hohreren Eukaryonten erfolgt die Wahrnehmung, Verarbeitung und schnelle Reaktion auf Reize durch das Nervensystem. In Nervenzellen (Neuronen) werden Informationen als elektrische Impulse (Aktionspotentiale) kodiert. Fur die Entstehung und Weiterleitung eines Aktionspotentials sind spannungsgesteuerte Ionenkanale verantwortlich (Hille 1992, Catterall, 1995). Damit Nervenzellen miteinander kommunizieren konnen, wird der elektrische Impuls in ein chemisches Signal umgewandelt. Die Umwandlung geschieht an der Synapse, dem Bereich der Nervenzelle, der den Kontakt in den jeweiligen Zielzellen herstellt. Das chemische Signal wird von Neurotransmittern ttbcrtragcn. Die Neurotransmitter sind in der prasynaptischen Endigung in Vesikeln gespeichert und werden bei Erregung der Nervenzelle in den synaptischen Spalt ausgeschuttet. Die Transmitter binden an membranstandige Rezeptoren der postsynaptischen Nervenzelle. Die Aktivierung von Rezeptoren, die selbst einen Ionenkanal bilden konnen, bspw. Acetylcholin-Rezeptoren oder Glutamat-Rezeptoren (Galzi et al., 1991; Hollmann & Heinemann 1994), erzeugt eine Potcntialanderung in dem postsynaptischen Neuron. Das postsynaptische Potential kann ein Aktionspotential in der Zelle auslosen, Dadurch wird die Weiterlei tung der Information auf die nachste nachgeschaltete Zelle gewahrleistet. Die zahlenmalsig weitaus grobte Gruppe von Neurotransmitter-Rezeptorcn sind die sogenannten G-Protein gekoppelten Rezeptoren (GPCR). Die Eigenschaften dieser Membranproteine werden im Folgenden naher beschrieben

Keyword(s): dopamine ; Drosophila melanogaster ; receptor ; cloning

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Note: Record converted from JUWEL: 18.07.2013
Note: Zugl.: Köln, Univ., Diss., 1999

Contributing Institute(s):
  1. Zelluläre Biophysik (INB-1)

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 Record created 2013-07-18, last modified 2020-06-10


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