| Home > IEK > IEK-6 > Meßprogramm der Bundesrepublik Deutschland - Externe Strahlenbelastung 1993 der Bevölkerung im Bezirk Brjansk, Republik Rußland |
| Report | PreJuSER-136258 |
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1995
Forschungszentrum Jülich GmbH Zentralbibliothek, Verlag
Jülich
Please use a persistent id in citations: http://hdl.handle.net/2128/4345
Report No.: Juel-3104
Abstract: Im Jahre 1991-1993 wurde mit Unterstützung des Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ein großangelegtes Meßprogramm in Rußland, Weißrußland und der Ukraine durchgeführt. Das Ziel des Programms war es, der Bevölkerung in den durch den Chernobyl-Unfall kontaminierten Gebieten durch zahlreiche Messungen der Strahlenbelastung humanitäre Hilfe zu leisten. In den Jahren 1991-1993 wurde bei etwa 300000 Personen die Cs-137 Inkorporation gemessen [1-3]. Jeder gemessenen Person wurde die Höhe ihrer Cs-Inkorporation mitgeteilt. Die Messungen ergaben zusätzlich einen Überblick über den Inkorporationspegel in den betroffenen Gebieten. Ergänzt wurden diese Messungen durch die Kontrolle der Umgebung und durch Kontaminationsmessungen an Bodenproben und Lebensmitteln [4-6]. Die Erfahrungen im Jahre 1991 machten klar, daß die externe Strahlenexposition der betroffenen Bevölkerung nicht unbetücksichtigt bleiben darf. Die Gesamtbelastung der Bevölkerung ist ohne Kenntnisse der äußeren Exposition kaum abschätzbar. Deswegen wurde das Meßprogramm der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1992 durch das Teilprogramm "Messung der äußeren Strahlenbelastung" ergänzt. Mit diesen Messungen wurden zwei Ziele verfolgt: Ein Teil der Bevölkerung sollte über seine derzeitige äußere Strahlenbelastung informiert werden, und es sollten möglichst genaue Meßwerte für die verschiedenen Verfahren der Dosisrekonstruktion gewonnen werden. [...]
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