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| Book/Report | FZJ-2018-03837 |
1992
Forschungszentrum Jülich GmbH Zentralbibliothek, Verlag
Jülich
Please use a persistent id in citations: http://hdl.handle.net/2128/19167
Report No.: Juel-2633
Abstract: Kleine Wasserstofftargets mit nur einigen Kubikmillimetern Flüssigkeit bieten in Experimenten an Beschleunigern mit phasenraumgekühlten Teilchenstrahlen viele Vorteile. Um eine gute Unterdruckung von systematischen Fehlern durch Sekundarreaktionen im Target als auch in den Targetfenstern zu erreichen, dürfen bei einem lmm Target die Dicke der Folienfenster nur 0.3 $\mu$m betragen. Eine Druckdifferenz von 200 mbar erlaubt den Einsatz solch dünner Folien (bei einem Durchmesser von 6mm). Dazu wurde eine rein mechanische Druckregeleinheit gebaut, die aus einem weichen Federbalg und einem Beschwerungsgewicht besteht. Die Druckdifferenz zum Vakuum, in der sich der Federbalg befindet, wird durch das Gewicht auf den Federbalg eingestellt. Die Betriebsparameter des Targets wurden so gewählt daß auch Deuterium, Stickstoff und Sauerstoff verwendet werden können. Die Druckschwankungen innerhalb der Zelle betragen nur $\pm$ 2.5 mbar. Des weiteren wurde in dieser Arbeit demonstriert, daß eine Durchmischung von gasförmigem und ßussgem Wasserstoff in der Targetzeile sowie eine Blasenbildungdurch freie Konvektion verhindert werden kann. Ein ruhendes, blasenfreies LH$_{2}$-Volumen wurde erzielt. Der Einbau des Targets in das TOF-Spektrometer kann vorbereitet werden. Eine Kontrolle der Targethomogenitat sollte mit Hilfe von Schlierenaufnahmen erfolgen. Außerdem ist eine weitere Optimierung auf geringe Massenbelegung in der direkten Nähe der Targetzeile wünschenswert.
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