| Home > Publications database > Elektrische Transportmessungen an Supraleiter / Halbleiter / Supraleiter-Strukturen im Materialsystem Nb/(InGsAs/InP)/Nb |
| Book/Report | FZJ-2019-01589 |
1996
Forschungszentrum Jülich GmbH Zentralbibliothek, Verlag
Jülich
Please use a persistent id in citations: http://hdl.handle.net/2128/21680
Report No.: Juel-3276
Abstract: Wenn zwei Supraleiter (S) durch eine dünne (< 1 $\mu$m) normalleitende (N) Schicht voneinander getrennt sind, kann in Nein Suprastrom fließen. Solcherart schwach gekoppelte Supraleiter werden als S/N/S-Kontakte bezeichnet. Von besonderem Interesse sind dabei S/HI/S-Kontakte, bei denen die normalleitende Zwischenschicht durch einen Halbleiter gebildet wird, weil in Halbleitern im Gegensatz zu Metallen die Ladungsträgerkonzentration durch das elektrische Feld einer Steuerelektrode beeinflußt werden kann. Damit ergibt sich die Möglichkeit, die Stärke eines Suprastroms zu steuern und zwischen normalleitendem und supraleitendem Zustand durch Änderung der Steuerspannung hin und her zu schalten. S/Hl/S-Kontakte können eventuell wesentliche Verbesserungen bestimmter Bauelemente ermöglichen. Als Zweipol-Bauelemente haben sie gegenüber konventionellen JOSEPHSON-Kontakten mit Isolatorbarriere (S/I/S-Kontakten) den Vorteil wesentlich geringerer Kapazität und entsprechend deutlich reduzierter Hysterese in den lU-Kennlinien, was eine Kompensationsschaltung überflüssig macht. Als Dreipol-Bauelement läßt das ursprüngliche Konzept eines supraleitenden Feldeffekttransistors noch keine Anwendungstauglichkeit als Digitaltransistor erkennen (siehe die Diskussion in der Einleitung). S/Hl/S-Kontakte könnten aber in Quantentransistoren eingesetzt werden. Bei einem supraleitenden, steuerbaren Punktkontakt etwa sind die Leitfähigkeitsstufen doppelt so hoch wie bei einem normalleitenden Punktkontakt. Bei Interferenzbauelementen ist gegenüber normalleitenden Quanteninterferenztransistoren eine geringere Abhängigkeit der Kennlininen von der individuellen Störstellenkonfiguration im Halbleiter zu erwarten, weil ein Suprastrom unabhängig von Streuereignissen ist, die zum sogenannten "Fingerabdruck" normalleitender Quanteninterferenzbauelemente führen. Voraussetzung für eine Anwendung von S/Hl/S-Kontakten ist eine starke Kopplung der supraleitenden Elektroden. In dieser Arbeit wurde speziell das [...-]
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