| Hauptseite > Publikationsdatenbank > IEK-3 Report 2011: Klimarelevante Energieforschungs |
| Book | FZJ-2013-02365 |
2012
Forschungszentrum Jülich GmbH Zentralbibliothek, Verlag
Jülich
ISBN: 978-3-89336-808-2
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Abstract: Der Berichtszeitraum 2009 und 2010, für den dieser Report steht, ist durch einen weitreichenden und tiefgreifenden Aufbruch zu neuen Forschungsfeldern und –strukturen gekennzeichnet. Den Schlusspunkt in diesem Prozess setzte die im Oktober 2010 offiziell und feierlich vollzogene Verschmelzung der Jülicher Forschungsbereiche für Energie und Klima zu einem neuen, schlagkräftigen Institut für Energie- und Klimaforschung. Die gemeinsame Orientierung und Abstimmung der sechs Energie- und zwei Klimainstitute sowie der Projektgruppe Systemforschung und technologische Entwicklung dienen dazu, auf spezifischen Arbeitsfeldern Themenschnittmengen für die fachliche Zusammenarbeit zu identifizieren und gemeinsame FuE-Ergebnisse zur Lösung der Herausforderungen der Zukunft zu generieren. Die Sinnhaftigkeit dieses Konzepts wurde bereits 2009 im Rahmen einer von beiden Bereichen gemeinsam betreuten Dissertation mit dem Thema „Wasserstoff-Emissionen und ihre Auswirkungen auf den arktischen Ozonverlust: Risikoanalyse einer globalen Wasserstoffwirtschaft“ unter Beweis gestellt und soll zukünftig durch weitere Zusammenarbeiten ausgebaut werden. Diese synergetische Aufstellung des Jülicher Energie- und Klimabereichs ist weltweit einmalig und wird nur zum Teil durch die bereits zahlreichen Zentren für Energie- und Umweltforschung flankiert. Damit im Zusammenhang steht natürlich auch die intensive Suche nach Lösungen zur Vermeidung des noch stetig fortschreitenden Klimawandels. Als mögliche Antwort wird die großskalige Einführung von erneuerbaren Energiequellen in den Strommarkt und von Elektromobilität in den Verkehr gesehen. Dies erfordert allerdings noch erheblichen Forschungs- und Entwicklungsaufwand zur Bereitstellung fehlender Energiespeichertechnologien der nächsten und übernächsten Generation. Diesen Herausforderungen stellen sich die mit der notwendigen Kompetenz ausgestatteten Helmholtz-Zentren und erhalten im Rahmen der Energiespeicher und Wasserstoff-Initiativen (EWI) Zusatzmittel durch die Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) für hinreichende FuE-Maßnahmen, die der Industrie die Bereitstellung der zur Zeit fehlenden Schlüsseltechnologien für eine nachhaltige Energieversorgung ermöglicht. Die sachgerechte Projektkonzeption und Antragstellung für die beiden Initiativen wurden im Berichtszeitraum von den fachkundigen Wissenschaftlern des Instituts erarbeitet, durch den HGF-Senatsausschuss geprüft und zur Förderung empfohlen. Die FuE-Arbeiten an H$_{2}$-Systemlösungen wurden im Januar 2010 und die zu Lithiumionen-basierten Batterien im Januar 2011 aufgenommen und erstrecken sich über 5 bzw. 4 Jahre. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen zeigt, angetrieben durch den Willen zum Umbau der industriellen Infrastruktur des Landes, bereits seit Jahrzehnten ein intensives Engagement bei der Einführung neuer, zukunftsfähiger Technologien. Dabei spielen Brennstoffzellen und Wasserstoff eine Schlüsselrolle und werden von der EnergieAgentur NRW beim Transfer aus der Forschung und Entwicklung in die Vermarktung und Anwendung substanziell unterstützt. Dies schließt auch Maßnahmen der Netzwerkbildung, der Demonstration des Standes aus Forschung und Technik sowie des Informationsaustauschs auf Konferenzen, Workshops und Arbeitskreistreffen ein. Nach dem 4. Deutschen Wasserstoff Congress 2008 wurde mir durch das Wirtschaftsministerium des Landes NRW die Verantwortung zur Leitung und wissenschaftlichen Koordination der 18. World Hydrogen Energy Conference 2010 übertragen. Dieser Herausforderung habe ich mich gemeinsam mit Wissenschaftlern des IEK-3, die mich bei der Detailarbeit unterstützten, gerne gestellt. Die Arbeit für die Konferenz 2010 in Essen mit insgesamt knapp 2.500 Teilnehmern und 17 wissenschaftlichen Beiträgen von [...]
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