| Home > Publications database > Forschungsvorhaben MAW- und HTR-BE-Versuchseinlagerung in Bohrlöchern |
| Report | FZJ-2016-06618 |
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1990
Forschungszentrum Jülich GmbH Zentralbibliothek, Verlag
Jülich
Please use a persistent id in citations: http://hdl.handle.net/2128/12980
Report No.: Juel-Spez-0558
Abstract: Der fast zweijährige Bestrahlungsversuch unter simulierten in situ-Bedingungen im Salz hat gezeigt, daß die für den Einlagerungsversuch als sicherheitsrelevant eingestuften Meßwertgeber (Drehpotentiometer, Temperaturfühler) und das zu deren Anschluß vorgesehene Meßkabel vom Typ KKWM der abgeschätzten und maximal während der fünfjährigen Einlagerdauer von den Abfallgebinden zu erwartenden Strahlendosis von ca. 1,3 x 10$^{6}$ Gy (1,3 x 10$^{8}$ rad) sicher standhalten werden. Die im Bestrahlungsversuch aufgebrachte Dosis lag mit 6 x 10$^{6}$ Gy (6 x 10$^{8}$ rad) (Meßwertgeber) bzw. 3 x 10$^{6}$ Gy (3 x 10$^{8}$ rad) (Kabel) um mehr als Faktor 2 höher, ohne daß ein Bauteilversagen hätte festgestellt werden können. Auch das zum Wärmeeintrag in die Bohrlöcher zum Einsatz kommende Metallmantel-Heizkabel und das zur Stromversorgung ausgewählte Energiekabel vom Typ ERR sind mit Sicherheit strahlenbeständig genug, um das Versuchsziel eines endlagerrelevanten Temperaturniveaus während der fünfjährigen Versuchsdauer in den Bohrlöchern aufrechtzuerhalten. Hinsichtlich der Korrosion der metallischen Hüll- und Strukturmaterialien zeigten sich zwar Unterschiede im Korrosionsverhalten der verschiedenen Materialien, aber die lange Versuchsdauer und die anhand der metallografischen Untersuchungen erkennbaren, geringen Korrosionsschäden berechtigen zu der Annahme, daß ein Versagender Bauteile durch Korrosion bei dem ca. fünfjährigen in situ-Versuch nicht zu erwarten ist.
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