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Elektrische Antriebe

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1997
Forschungszentrum Jülich GmbH Zentralbibliothek, Verlag Jülich

Jülich : Forschungszentrum Jülich GmbH Zentralbibliothek, Verlag, IKARUS Instrumente für Klimagas-Reduktionsstrategien. Teilprojekt 8. Querschnittstechniken 5, III, 134, A7 S. ()

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Abstract: $\textbf{1.1 Allgemeines}$ Mit Hilfe der Komponenten der elektrischen Antriebstechnik wird elektrische Energie in mechanische Energie der jeweils erforderlichen Fonn umgewandelt und der Betrieb von Arbeitsmaschinenmit ihren vielfaltigen Anforderungen an Drehmoment, Drehzahl, Regel- und Anfahrverhalten ermöglicht. Theoretisch könnten sämtliche Antriebsaufgaben mit einem einzigen Universalantrieb gelöst werden. Allerdings sollte auf grund des Kostenaspekts und einer rationellen Energienutzung stets ein angepaßtes, hinreichend optimiertes Antriebskonzept ausgewählt werden. Für eine spezielle Antriebsaufgabe ist generell ein Antriebssystem zu bestimmen, das den gewünschten Leistungs-, Drehzahl- und Umfeldanforderungen genügt. Das Antriebssystem muß sowohl ein- als auch ausschaltbar sein, wobei mit Hilfe des Antriebsmotors der gesamte Maschinenverbund hochgefahren werden kann. Oft ist zusätzlich eine DrehzahlsteIlung oder auch -regelung während des Betriebs zu gewährleisten. Dies bedeutet, daß neben dem Motor selbst elektrische Komponenten notwendig sind, die die Ausführung der geforderten Nebenbedingungen ermöglichen. Diese Aufgabe erfüllen heutzutage in erster Linie Umrichter, die sowohl über die Einspeisespannung als auch die Einspeisefrequenz des Motors die Grundlage für eine Drehzahlstellung liefern. Der Elektromotor sowie der Umrichter stellen die Hauptkomponenten eines elektrischen Antriebssystems dar. Die Investitionen und die energetischen Eigenschaften des Gesamtsystems sind daher entscheidend von der Art und Dimensionierung des Motors und des Umrichters abhängig. Die Ursachen für niedrige Nutzungsgrade und den damit verbundenen erhöhten Energieverbrauchvon elektrischen Antriebssystemen sind in den meisten Fällen • eine oft anzutreffende Überdimensionierung, • eine nicht optimierte Abstimmung der Einzelkomponenten, • eine fehlende bzw. nicht optimierte Regelung oder• eine energetisch ungünstige Betriebsweise. Die Zielsetzung der im Rahmen des BMBF-Projekts IKARUS (TV 8) angefertigten Studie $\textit{Elektrische Antriebe}$ besteht darin, es dem Nutzer zu ermöglichen, ein Antriebssystem gemäß den vorhandenen Systemanforderungen zu selektieren und anband von ausgewählten Motor- und Umrichterdatenblättern ein bezüglich der technischen, energetischen und wirtschaftlichenAspekte optimiertes Antriebssystem zu bestimmen. [...]


Contributing Institute(s):
  1. Publikationen vor 2000 (PRE-2000 ; Retrocat)
Research Program(s):
  1. 899 - ohne Topic (POF3-899) (POF3-899)

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